Lieferant bei Woco

Auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit

Code of Conduct für Lieferanten

A. Porträt

Woco ist ein international tätiger Konzern verbunden mit der Flexibilität und Organisation eines modernen Mittelstandsunternehmens mit Sitz in Bad Soden-Salmünster mit Werken, Produktionsstätten und Partnern in Europa, NAFTA und Asien. Zu den Kernproduktfeldern im Bereich Automotive zählen Akustik, Aktuatorik und Polymersysteme. Woco entwickelt und produziert Komponenten, die den akustischen Komfort und die Sicherheit des Automobils verbessern. Gleichzeitig leisten sie einen Beitrag zur Umweltentlastung durch Geräuschminderung und Verbrauchssenkung.

Im Bereich Non-Automotive bietet Woco qualitativ hochwertige Produkte und Funktionslösungen für vielfältige Anwendungen in industriellen Antivibrationssystemen, Mess- und Regelsystemen und Rohrleitungssystemen.

B. Präambel

Woco erkennt die Verantwortung gegenüber dem eigenen Unternehmen, gegenüber Kunden und Lieferanten sowie gegenüber der Umwelt und Gesellschaft an. Das Handeln orientiert sich insb. an den werten der Integrität und Fairness, unabhängig davon, ob die Tätigkeit innerhalb oder außerhalb Deutschlands ausgeübt wird.

Daher unterstützt Woco zahlreiche Initiativen und Grundsätze wie den United Nations Global Compact und verpflichtet sich, diese in ihren geschäftlichen Grundsätzen und Verfahren zu verankern.

Dieser Code of Conduct für Lieferanten skizziert die Standards im Hinblick auf geschäftliche Integrität und Ethik, Arbeits- und Sozialstandards, Umweltschutz, Wettbewerb, allgemeine Geschäftsgrundsätze und dazugehörige Managementsysteme, deren Einhaltung Woco von ihren Lieferanten fordert. Die Lieferanten müssen sicherstellen, dass diese Anforderungen auch in der nachfolgenden Lieferkette, bei den eigenen Mitarbeitern und allen direkten und
indirekten Unter-Lieferanten, bekannt sind und eingehalten werden.

C. Allgemeine Grundsätze

Der Lieferant hält sich an das Gesetz, Vorschriften und Richtlinien. Der Lieferant verpflichten sich bei allen geschäftlichen Handlungen und Entscheidungen, die jeweils geltenden Gesetze sowie sonstigen maßgeblichen Bestimmungen der Länder, in denen er tätig ist, zu beachten.

D. Verbot von Korruption und Bestechung

Der Lieferanten hat jegliche Form der Korruption, Untreue und Unterschlagung zu verbieten, er wird sie nicht dulden und nicht praktizieren. Der Lieferant darf daher weder im In- noch im Ausland versuchen, andere im Geschäftsverkehr unrechtmäßig zu beeinflussen, indem Geschenke ausgetauscht oder sonstige Vorteile angeboten oder gewährt werden. Entsprechendes gilt für die unzulässige Annahme von Vorteilen.

E. Kinderarbeit

Der Lieferant beachtet die Regelungen der Vereinten Nationen zu Menschen- und Kinderrechten und verpflichtet sich insbesondere, das Übereinkommen über das Mindestalter für die Zulassung zur Beschäftigung (Übereinkommen 138 der Internationalen Arbeitsorganisation) sowie das Übereinkommen über das Verbot und unverzügliche Maßnahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit (Übereinkommen 182 der Internationalen Arbeitsorganisation) einzuhalten. Sieht eine nationale Regelung betreffend Kinderarbeit strengere Maßstäbe vor, so hat der Lieferant diese vorrangig zu beachten.

F. Gesundheitsschutz

Der Lieferant gewährleistet Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz im Rahmen der nationalen Bestimmungen. Der Lieferant unterstützt eine ständige Weiterentwicklung zur Verbesserung der Arbeitswelt.

G. Umweltschutz

Der Lieferant verpflichtet sich, den Umweltschutz hinsichtlich der gesetzlichen Normen und internationalen Standards zu beachten, Umweltbelastungen zu minimieren und den Umweltschutz kontinuierlich zu verbessern. Weiterhin verpflichten sich der Lieferant ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 oder ein gleichwertiges System aufzubauen oder anzuwenden.

H. Achtung der Grundrechte

  1. Menschenrechte
    Der Lieferant respektiert und unterstützt die Einhaltung der international anerkannten Menschenrechte.
  2. Zwangsarbeit
    Der Lieferant ächtet jegliche Form der Zwangsarbeit.
  3. Chancengleichheit
    Der Lieferant tritt im Rahmen der jeweils geltenden Rechte und Gesetze jeder Form von Diskriminierung entgegen. Der Lieferant verpflichtet sich, Chancengleichheit bei der Beschäftigung zu wahren. Eine unterschiedliche Behandlung von Mitarbeitern aufgrund ihrer Herkunft, Nationalität, Religion, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht, Alter, eine Behinderung oder aufgrund der geschlechtlichen Ausrichtung darf nicht erfolgen.
  4. Arbeitsbedingungen
    Der Lieferant wendet sich gegen alle ausbeuterischen Arbeitsbedingungen und erkennt das Recht an, sich gewerkschaftlich zu organisieren.

I. Kartellrecht

Der Lieferant achtet den fairen Wettbewerb und hält die geltenden Gesetze ein, die den Wettbewerb schützen und fördern, insbesondere die geltenden Kartellgesetze und sonstige Gesetze zur Regelung des Wettbewerbs.

J. Datenschutz

Der Lieferant verpflichtet sich, die datenschutzrechtlichen Regelungen einzuhalten. Personenbezogene Daten dürfen nur erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, soweit dies für festgelegte, eindeutige und rechtmäßige Zwecke erforderlich ist. Die Verwendung der Daten muss für die Betroffenen transparent sein; ihre Rechte auf Auskunft und Berichtigung sowie gegebenenfalls auf Widerspruch, Sperrung und Löschung sind zu wahren.

K. Export und Import

Der Lieferant verpflichtet sich, allen anwendbaren Import- und Export-Kontrollgesetzen, insbesondere Sanktionen, Embargos und anderen Gesetzen, Regularien, staatlichen Anordnungen und Policen zur Kontrolle der Übertragung oder Lieferung von Waren und Technologie, zu entsprechen.