01 Nachhaltigkeit in der Woco Gruppe

Nachhaltigkeits-Management

Nachhaltigkeits-Management

Nachhaltigkeit ist in den Grundsätzen und Leitlinien der Woco Gruppe verankert. In den letzten Jahren wurden zudem die internen Strukturen und Verantwortlichkeiten für ein effektives Nachhaltigkeits-Management geschaffen, das Ziele vorgibt sowie Kennzahlen erhebt und bewertet. Durch Teilnahme an zahlreichen externen Nachhaltigkeits-Initiativen entwickeln wir uns in diesem Bereich ständig weiter.


Die im Januar 2016 in Kraft getretenen Sustainable Development Goals (SDGs) sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen (UN), die der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen. Sie dienen Woco als Rahmen für die Integration von Nachhaltigkeit in die Unternehmensstrategie. Die für Woco relevanten SDGs werden in den jeweiligen Unterseiten des Nachhaltigkeitsberichts näher beschrieben.


Grundsätze und Leitlinien

Nachhaltigkeit ist bei Woco eine Grundhaltung, die das Denken und Handeln in allen Unternehmensbereichen bestimmt. Die Woco Gruppe übernimmt gesellschaftliche Verantwortung und stellt sich den Anforderungen aus dem Nachhaltigkeitskontext. Ertragsstärke, neue Produktideen, innovative Fertigungsverfahren sowie motivierte und qualifizierte Mitarbeiter sind die Basis für die aktive Gestaltung der Zukunft und Voraussetzung für den dauerhaften Erfolg von Woco.

Die Grundsätze zum nachhaltigen Wirtschaften sind in den Unternehmenswerten sowie der Vision und Mission der Woco Gruppe verankert. Hierin finden sich Leitsätze zu ökologischen, sozialen und ökonomischen Themenbereichen. In unserer Strategieausrichtung Woco Go2025 wurde das Thema Nachhaltigkeit explizit thematisiert, um die Bedeutung innerhalb der Unternehmensgruppe hervorzuheben. 

Woco orientiert sich darüber hinaus an den 10 Prinzipien des UN Global Compact zu den Themen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umwelt und Korruptionsprävention.

Bis zum nächsten Bericht plant Woco, eine dedizierte Vision und Mission zum Thema Nachhaltigkeit zu erarbeiten, um bei diesem Thema noch klarer die Richtung vorzugeben. Dies soll im Rahmen eines Workshops auf Ebene der Geschäftsführung geschehen.

 

Strukturen und Verantwortlichkeiten

Wir fertigen Spritzgussformen für unterschiedliche Produkte an. Hierzu erstellen wir unsere Formen und Werkzeuge mit Hilfe von technischen Zeichnungen, welche detaillierte Informationen für das zu erstellende

Nachhaltigkeit als konzernübergreifendes Thema aller Organisationseinheiten beinhaltet die zentralen Themen Ethische Verantwortung, Produktion und Wertschöpfung sowie Mitarbeiter und Gesellschaft, die zu einer einheitlichen Nachhaltigkeitsstrategie zusammengeführt werden sollen. Zielsetzung ist es, eine gesellschaftlich verantwortungsbewusste und nachhaltige Unternehmensentwicklung innerhalb der Unternehmensstrategie zu gewährleisten. 
Aufbauend auf dieser Zielsetzung wurden Ende 2016 Verantwortungsstrukturen für den Themenbereich Nachhaltigkeit geschaffen. Eine Satzung „Nachhaltigkeit“ legt zusätzlich dazu die damit verbundenen Aufgaben fest. Diese werden bei Notwendigkeit an Veränderungen in der Aufbau- und Ablauforganisation angepasst.

Im Rahmen der organisatorischen Veränderungen wurde das Thema Nachhaltigkeit (CSR) direkt unter dem CFO angesiedelt, um hier eine im Einklang mit den Empfehlungen der TFCD stehende stärkere Verbindung zu ökonomischen Aspekten herzustellen. Der CFO verantwortet zudem auch das Thema „Risikomanagement“.

 

Unterstützung externer Initiativen

Seit 2017 berichtet Woco über das „Climate Change“-, seit 2018 über „Water Security“ - Supply-Chain Programm an das CDP (vormals Carbon Disclosure Project) Zudem unterstützen wir auf Verbandsebene die gemeinschaftliche Entwicklung zu nachhaltigeren Praktiken und beteiligen uns regelmäßig aktiv in Ausschüssen und Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themenbereichen.

Ein Beispiel ist die Projektgruppe Lifecycle Analysis des VDA (Verband der Automobilindustrie), in der der Qualitätsmanager der Woco involviert ist. Darüber hinaus ist Woco Mitglied des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau), VDI (Verein Deutscher Ingenieure), WDK (Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie), DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches) und FIGAWA (Firmen im Gas- und Wasserfach).

Kennzahlen, Monitoring und Ziele

Die Konzernziele im Bereich Nachhaltigkeit werden auf den Ebenen der Business Units und Zentralbereiche formuliert.
So gibt es zum Beispiel konzernweite Zielvorgaben in den Bereichen Innovationen / Unternehmensentwicklung, Umwelt-Energie, Personal oder Einkauf. Diese beziehen sich jeweils auf konkrete Leistungsindikatoren oder haben die erfolgreiche Umsetzung bestimmter Maßnahmen als Zielvorgabe. Die Umsetzung der Ziele obliegt den zuständigen Fachbereichen bzw. den jeweiligen Standorten, die entsprechende Umsetzungsschritte bzw. Schwerpunkte und Verantwortliche definieren. Die Umsetzungsschritte werden anhand von Kennzahlensystemen, die monatlich berichtet werden, nachvollziehbar. 

Bislang werden Ziele üblicherweise im letzten Quartal des Geschäftsjahres für das Folgejahr definiert. Die konkreten Zielvorgaben zu den einzelnen Themenbereichen und deren Erreichung werden jeweils in den folgenden Themenkapiteln erörtert. 

Die jeweiligen Standorte erheben im Rahmen von internen oder extern zertifizierten Managementsystemen zahlreiche Kennzahlen, z. B. im Bereich Energie und Umwelt. Aufgrund des vielfältigen Produktspektrums und der damit einhergehenden unterschiedlichen Kontexte der Standorte sind diese nicht vereinheitlicht. 

Hinsichtlich des Aufbaus eines fach- und bereichsübergreifenden Berichts- und Monitoring-Systems wurde eine einheitliche Vorlage für alle Werke geschaffen, die sich an den GRI-Vorgaben orientiert. Damit wird eine wesentlich differenzierte Erhebung der Input- und Outputgrößen von den jeweiligen Werken und Fachbereichen durchgeführt. Dies erfordert sowohl technische Maßnahmen (z.B. den Einbau von weiteren Zählereinheiten), als auch die Ergänzung unserer bestehenden Datenerhebungssysteme.

Um das Verständnis und die Hintergründe für die differenzierte Datenerhebung zu vermitteln, haben wir auf unserem Intranet einen Nachhaltigkeitsbereich eingerichtet. Hier können alle Mitarbeiter, sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache, Informationen zu den Themen Klimawandel, Wasserverfügbarkeit und menschenrechtliche Sorgfaltspflichten abrufen. Hierzu zählen auch Webinar-Präsentationen von CDP, dem Global Compact oder der Global Reporting Initiative. 

Mit der Darstellung der Hintergründe und den daraus resultierenden Notwendigkeiten möchten wir die Kollegen für die verschiedenen Themenbereiche der Nachhaltigkeit sensibilisieren und die damit verbundenen Chancen aufzeigen, die sowohl in der Standortsicherung, der Kostenersparnis, als auch in einer guten Kundenperformance zu finden sind. 

 

Risikomanagement

Um Chancen und Risiken unserer Geschäftstätigkeiten möglichst früh zu erkennen, halten wir uns an stringente Risikomanagementprozesse. Diese sind ausführlich in der aktuellen Woco Risikomanagement-Richtlinie beschrieben, die am 01.01.2017 in Kraft getreten ist. Die Risikomanagement-Richtlinie ist für alle Gesellschaften und Joint Ventures (sofern dem nicht gesetzliche Regelungen entgegenstehen) bzw. alle Mitarbeiter der Woco Gruppe gültig. Bei Bedarf wird sie vom Konzernrisikomanagement angepasst und von der Geschäftsführung der Woco Gruppe genehmigt. 
Die identifizierten Risikobereiche der Unternehmensgruppe werden von den jeweiligen Standorten mit Hilfe einer Risikomanagementsoftware durchgehend überwacht (bottom-up). Das einheitliche Format der Software enthält vorgegebene Kategorien und Standards und wird jedes Quartal von den jeweiligen Standorten aktualisiert. Neben den gängigen ökonomischen Kriterien wie z. B. Rohstoffpreis- und Währungsschwankungen gehören auch ökologische und soziale Faktoren, wie zum Beispiel eingeführte Prozesse zum Umwelt- und Personalmanagement, zu den Risikokategorien.

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

  • Bis zum nächsten Bericht plant Woco, eine dedizierte Vision und Mission zum Thema Nachhaltigkeit zu erarbeiten, um bei diesem Thema noch klarer die Richtung vorzugeben. Dies soll im Rahmen eines Workshops auf Ebene der Geschäftsführung geschehen.
  • Um das Thema Risikomanagement ganzheitlich als strukturierten Prozess noch zu verbessern, werden wir unsere bisher erarbeitete Top-Down-Betrachtung zu verschiedenen Geschäftsfeldern noch besser ausbauen. Deshalb haben wir die Themenbereiche CSR und ESG direkt in der Geschäftsleitung verankert. Marktveränderungen und die damit einhergehenden Chancen und Risiken sollen auf verschiedenen Ebenen (regulatorisch, technologisch, marktrelevant und hinsichtlich der Reputation) betrachtet werden. Aus dieser Analyse ergeben sich Zeithorizont, Wahrscheinlichkeit und die Bewertung von Chancen und Risiken, die abschließend einer ökonomischen Analyse unterworfen werden.
  • Im Bereich der Ziel- und Maßnahmendefinition beabsichtigt Woco, neben den bestehenden Rahmenwerken und Leitlinien (SDG`s und Global Compact) auch branchenspezifische Zielsetzungen, wie z.B. die Road-Map 2030 der Drive Sustainability Initiative, einfließen zu lassen. 
  • Weiterhin wollen wir bis zum nächsten Bericht unsere bereichs- und fachübergreifenden Berichts- und Monitoring-Systeme weiterentwickeln, die notwendigen Voraussetzungen für eine differenzierte Datenerfassung schaffen und das Vermitteln der Hintergründe für die Einzelthemen verbessern, um so den Blick für die künftigen Anforderungen (Chancen/Risiken) in den Regionen noch besser zu verdeutlichen.

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